Samstag, 12. Mai 2012

Letzter Tag in Miami

Halli-Hallo nach Deutschland,
unseren letzten Tag in Miami haben wir ja schon gestern ein bisschen geschildert.
Angefangen mit einer letzten Joggingtour haben wir beide den Vormittag genutzt, um wichtige Dinge zu erledigen.  Ich hab 2 Waschmaschinen angeschmissen und aufgehängt und die Pausen zum „Robbe sein“  im Jarten genutzt, während Erik sein Kaffeedurst im Starbucks gestillt hat um euch die neuen Berichte online zu stellen. 

Schön Robbe sein :D
Kaum war Erik zurück haben wir uns nach einer kleinen Stärkung auf zum Strand gemacht. Jimmy (unser Vermieter) hat uns die letzten Tage viel unterstützt, zwei kostenlose Klopapierrollen hier, 2 Strandliegen da, heute dann ein Sonnenschirm und sogar ein Bügeleisen hat er aus dem Hut gezaubert. Er ist eine herzensgute Seele. An bessere Ansprechpartner im Ausland kann man gar nicht geraten. Er ist übrigens auch Mexikaner vermute ich. Er redet viel Spanisch, hat das Temperament und das Lebensgefühl der Mexikaner ;-) Aber den Vergleich werden wir ja höchstpersönlich ab morgen ziehen können.
Vom Jarten gings also mit Sonnenschirm ein letztes Mal  Richtung Strand wo wir leider nur noch wenige Stunden hatten. Hier kann man die Uhr danach stellen, dass es gegen 16/17 Uhr anfängt zu regnen. Aber glücklicherweise sind heute nur graue Wolken aufgezogen und kein Regen.
Ein letztes Mal Miami-Sonne
Das will ich unbedingt machen, aber in Mexico

Unser Lieblingsplatz
Ab nach Haus, die Wolken kommen
Zwischendurch ein kleines Kaffepäusken und "Stay"
Der letzte Abend wurde natürlich entsprechend gefeiert. So haben wir nach einer kleinen Shoppingtour uns in „dem“ Sushi-Restaurant niedergelassen. Aber gleich mehr dazu. Shoppingtour? Fragt ihr euch bestimmt. Ist doch jetzt mal gut, was wollen die denn noch alles verprassen? :D

Aber ja, nachdem ich heute am Strand lag und die Creme de la Creme der Miami-Girls beschauen durfte, wurde ich ganz neidisch auf deren schicke Bademode. Ich hatte zwar meinen neuen Bikini an, aber wie wir Mädels nun mal sind; man kriegt den Hals nicht voll genug. Außerdem erkannte ich diverse Tücken an dem neuen Model, der eine „Nahtlose Bräunung“ nicht zulässt. Das geht natürlich gar nicht und so, noch ab auf die „Lincoln Road“ habe ich ein sehr schickes und noch viel knapperes Teil erworben, mit dem ich sicher (sehr zufrieden) nun den Neid anderer Mädchen erhasche ;-) 
Kommen wir zurück zum Sushi-abend. Resümierend ist festzuhalten, eine Mischung aus Scharm, Peinlichkeit, Witz und Überraschung. Kaum die Getränke bestellt bekam Erik noch ein Wasser zu seinem Cocktail. Wenige Minuten später stand eine Suppe auf dem Tisch und da darf man sich ja wohl fragen, ob das alles extra kostet oder die netten Menschen uns nur verwöhnen wollen. Als wir skeptisch fragten, lächelte der „Schwule“ Japaner (er war vermutlich wirklich schwul und man kann ihn sich ala „Hang-Over“ – der nackte Typ aus dem Kofferraum vorstellen) nur freundlich und versicherte, dass es alles ein Gruß des Hauses und im Preis mit inbegriffen sei. Da Erik nicht so viel Hunger hatte, bestellten wir nur eine kleine Single-Platte, doch was wir da bekamen war spektakulär. Doch macht euch selbst ein Bild.
Sushi-toll angerichtet

Eine leckere Platte mit den frischesten Köstlichkeiten schlechthin. Als Erik, nur mittelmäßig mit den tückischen Stäbchen zurechtkam orderte er eine Gabel und bekam sogar zusätzlich eine Stäbchen-Lern-Hilfe. ;-) 

Erik mit Ess-Stäbchen-Hilfe
Das war sehr aufmerksam von den lieben Asiaten. Ich bestellte mir noch eine zweite Sprite, doch als diese kaum ausgetrunken, von der netten Bedienung schon mitgenommen wurde, wollte ich ihn aufhalten und ihm deuten, dass ich diese gern noch austrinken wolle. Er meinte er bringe mit eine neue und ich dachte schon an die immense Rechnung und wollte das halbvolle Glas lieber austrinken. Als dann eine zweite Bedienung beim Abräumen des Tisches uns mitteilte, dass es alle alkoholfreien Getränke  zum „Re-fill“ (kostenlosen nachfüllen sind) gibt, gab ich ihm dann doch mein Glas mit. Unser schwuler Japaner allerdings, etwas enttäuscht über meine Meinungsänderung verhielt sich entsprechend. Kaum aufgegessen, bekamen wir, wie es hier üblich ist, sofort die Rechnung. Erik wollte wie üblich mit seiner Kreditkarte zahlen nur wollte dies zum ersten Mal hier leider nicht so recht funktionieren. Peinlich da wir mittlerweile wie „Pfennigfuxer“ wirken mussten, die ständig nach dem Preis fragten, die „Suppe inklusive“ erst ablehnen wollten, die Gläser zurückorderten die kostenlos gefüllt werden sollten und nun das. Uns blieb nichts anderes übrig, als dass Erik sich auf den Weg zum nächsten Bankautomaten machte und ich eine gefühlte Ewigkeit warten musste. Als wir endlich bezahlen konnten, hat uns der liebe, schwule Japaner dann noch 3 Dollar geschenkt, weil er nicht rausgeben wollte. Fazit also:
Ein super Laden, frisches leckeres Essen, kostenloses Getränkenachfüllen (was bei den Temperaturen echt genial ist) super nette Bedienungen nur eines: peinliche Gäste – nämlich wir :D
Aber sowas ist uns auch noch nie passiert und es war sehr höflich und außergeöhnlich, dass der nette Herr uns mit so viel Charm, Witz und Geduld entgegengekommen ist.


Und die nehm ich mit - 1,2,3 meins!

Sie sind soooo Flauschiiiiiiiiiii

Auf dem Weg nach Haus noch viele Schmuse Sachen entdeckt. Ach ja, diese Kinder!!! :D
Wir melden uns wieder aus Mexiko. Alles Liebe Franzi (und Erik)

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