Montag, 7. Mai 2012

Ankunft in Miami

Hallo liebe Familie, liebe Freunde,

wir haben uns kurzfristig dazu entschlossen einen kleinen Blog über unseren Urlaub sowie die Hochzeit (natürlich nicht unsere) in Mexiko zu schreiben. Das ist irgendwie einfacher als sich bei den besorgten Leuten einzeln zu melden und ergibt am Ende auch eine schöne Geschichte.

Gestern früh haben wir uns zuvor noch mit Toni und Basti um halb acht am Flughafen auf ein einen Kaffee getroffen. Dort haben wir uns dann noch gebührend voneinander verabschiedet. Toni und Franzi haben wie immer Witze gemacht und geschmellt. Danke, dass ihr gekommen seid! War echt schön mit euch.

Abschied vom Schmelli

Abflug
 Los ging der Flieger dann um 10:10 Uhr. Standby? Logisch – klappt doch immer. So zumindest auch gestern. Franzi und ich haben sogar Sitzplätze nebeneinander bekommen. Gut zugegeben, wir hatten schon die Hosen voll, dass einer in die „Holzklasse“ muss. Aber als die Frau am Schalter Bescheid gab, dass wir vorne sitzen ist uns ein echter Stein vom Herzen gefallen. Der Flug war super angenehm. Lecker Champagner, 3 Gänge Menü…sogar einen Chardonee habe ich probiert. Die 10 Stunden Flug vergingen wie im Fluge. 

Welcome Drink in Business Class

Zweiter Gang vom Mittagsmenu




Kleines Nickerchen

Abendsnack


Kurz vor der Ankunft...
Ankunft in Miami war pünktlich. Zoll, Einreise, Fahrt zum Apartment – alles hat geklappt. Ich glaube die Amis sind sogar ein bisschen freundlicher geworden. 

Am Zoll fragte man uns: „Are you married“? (Seit ihr verheiratet?)

Ich: „No…“ (Nein)

Zollbeamter: „Thats not the right answer..“ (Das ist die falsche Antwort)

Ich: „oh…*angst*“

Zollbeamter: „The answer should be…not yet“ (Die Antwort muss lauten: … jetzt noch nicht)
Ein echter Spaßvogel war das. Ich glaube vor 5 Jahren hat keiner beim US Zoll oder der Einreise mit Jemandem Späße gemacht. Draußen wurden wir dann vom Wetter erschlagen: Sonne pur, blauer Himmel und Hitze ohne Ende. Genau das Gegenteil von dem Sumpf aus dem wir losgefahren sind (es hatte ja in Bindfäden geregnet).

Die Schlüsselübergabe am Apartment hatte sich leider etwas verzögert da unsere Kontaktperson (Jimmy) nicht da war. Angerufen…er ist auf dem Weg. Gut  „Schütze-planungs-optimierung“ sagte, einer geht schon mal einkaufen, der andere wartet auf Jimmy und macht die Schlüsselübergabe. Kurze Zeit später war alles geregelt. Beim Einkaufen hat Franzi dann den normalen USA Schock bekommen: „hier kann man ja gar nichts kaufen…das ist ja alles eklig. Was essen die denn hier???“. Um es mit den Worten von Franzis Opa zu komplettieren: „Die sind hier kulinarisch verdorben!“  Auf der Suche nach einem Salat hat’s Franzi dann voller Hoffnung in einen „Vitamin Shop“ gezogen. Doch selbst dort gab’s nur Chemie zu kaufen: Diätpillen, Eiweißpulver und sonstige Proteine. Sehr geil. Ja – so sind halt die Amis. Dafür gibt’s Milch in 5 Liter Kanistern…was für den Kaffee am Morgen vielleicht ein bisschen zu viel ist. Franzi kam dann ziemlich spät vom Einkaufen wieder. Das lag wohl daran, dass hier an jedem zweiten Haus eine Katze wohnt und Franzi ungefähr mit allen schmusen wollte.

Unser Apartment

Unsere Straße

Schlafzimmer

Schlafzimmer mit Blick vom Bett

Küche mit Blick vom Esszimmer

Bad
Im unseren schönen Apartment haben wir uns dann umgezogen und sind Richtung Strand gelaufen. Dort haben wir dann noch ein bisschen die Abendsonne genossen. Später sind wir nach Hause und haben einen „Abend de Fromage“ veranstaltet: Salat mit Feta, Spiegelei und ein bisschen Baguette mit Camembert. Total  müde haben wir uns dann Richtung Bett geschleppt. Immerhin waren wir mittlerweile 22 Stunden auf den Beinen.

"Abend de Fromage"
 Die erste Nacht war dann ziemlich hart. Eine Klimaanlage ist zwar vorhanden, aber sehr sehr laut. Wir hatten die Wahl zwischen tropischer Hitze oder akuter Lärmbelästigung. In der Mitte lag die Wahrheit. Fast im Stundenrhythmus haben wir die Klimaanlage an und ausgeschaltet. Insgesamt habe ich eigentlich ganz gut geschlafen, Franzi eher nicht so gut. Zumindest haben wir bis morgens 8 Uhr geschlummert. Was macht man morgens um 8 Uhr in Miami, bei schon fast 30° und einer Hochzeit eine Woche später? Richtig, man geht joggen um die Strandfigur für nächste Woche zu halten? (Oder nach dem Motto: Die letzten 10 Kilo in 3 Tagen :D) Zugegeben, ich war nicht ganz von der Idee begeistert, Franzi konnte mich dann aber doch überzeugen, nachdem sie mich aus dem Bett gepeitscht hatte. Also sind wir los und waren ca. 40 Minuten unterwegs. Entlang der Washington Ave und zurück über den Miami Beach bzw. dem Ocean Drive. Danach gab’s zur Belohnung eine frische Dusche und ein leckeres gesundes Frühstück. Joghurt, Müsli mit Apfel und Banane.

Den Rest vom Tag werden wir hauptsächlich am Strand verbringen, da heute Bombenwetter sein wird und Franzi noch an ihrer Goldbräune zu arbeiten hat. Sie will Basti Schütze übertrupfen und kämpft hart an der Front. Morgen wollen wir dann ein Auto mieten und ein paar Shoppingmalls abfahren. Das Wetter soll morgen auch nicht ganz so gut sein und wir müssen die Einkaufslisten abarbeiten.

Morgen ist die Franzi dran mit schreiben. Heiße Grüße aus Miami und alles liebe euer Erik (+Franzi)

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